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Mittelverwendung

Roche-Familientag 2013:
Mitarbeiterspenden ermöglichen „Tapetenwechsel“
für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Grenzach. Die Roche Pharma AG lud auch 2013 wieder Mitarbeitende und Angehörige zum Roche-Familientag ein. Hierbei setzten die Angestellten und deren Familien ein herzliches Zeichen der Solidarität. Süße Lebkuchenherzen mit dem Motto des Festes „I mog Roche" waren gegen eine freie Spende an die ROMIUS Stiftung zu erwerben. Der Erlös geht an das St. Josefshaus in Herten, das sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit Behinderung eine Ferienfreizeit ermöglicht. 

„I mog Roche!", das war das Motto des diesjährigen Familientages auf dem Werksgelände in Grenzach. Gefeiert wurde am 20. September 2013 zünftig im Zeichen des Oktoberfestes. Der Einladung folgten zahlreiche Mitarbeitende mit ihren Familien und viele kamen - getreu dem Motto - in Dirndl und Lederhosen. Offiziell eröffnet wurde der Tag durch den benachbarten Musikverein Wyhlen gemeinsam mit Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG und Mitglied des Stiftungsrates der ROMIUS Stiftung. Und wie es sich für ein Oktoberfest gehört, rundete der Fassanstich die Eröffnung ab. Von 14:30 Uhr bis knapp 20 Uhr besuchten mehr als 800 große und kleine Gäste das Gelände. Etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten ihren Angehörigen den eigenen Arbeitsplatz. Damit hatte sich die Besucherzahl im Vergleich zum letzten Jahr sogar verdoppelt. „Ein toller Erfolg", freute sich Hagen Pfundner. „Es gibt reges Interesse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihren Familien den Standort mit seinen Arbeitsplätzen und natürlich das Unternehmen zu zeigen. Das finde ich klasse!"

„Wir wollen aber auch diejenigen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht", ergänzte Hagen Pfundner. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörige haben das nicht vergessen und spendeten zahlreich an die ROMIUS Stiftung durch den Erwerb der süßen Lebkuchenherzen mit dem Motto des Familienfestes „I mog Roche".
Der Erlös dieser Herzen von 2.500 Euro kommt dem Freizeit- und Ferienfonds des St. Josefshauses in Herten zu Gute. „Es gibt Kinder und Jugendliche im St. Josefshaus, die nicht an Freizeit- und Ferienfahrten teilnehmen können, weil das Elternhaus nicht über die entsprechenden Finanzmittel verfügt", erklärt Birgit Ackermann, Vorstand des St. Josefshauses in Herten. „Hier greift der Ferien- und Freizeitfonds des St. Josefshauses sozial schwächeren Familien und ihren Kindern unter die Arme." Abschließend betonte Birgit Ackermann: „Es geht nicht um einen exklusiven Strandurlaub, sondern um den Tapetenwechsel, dem Alltag zu entfliehen, das ist auch für Kinder und Jugendliche sehr wichtig."


Über das St. Josefshaus

Das St. Josefshaus Herten - über 130 Jahre im Dienste des Nächsten. Die Aufgabe ist sehr anspruchs-voll, denn das St. Josefshaus stellt den Menschen und sein Wohlergehen in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Als modernes Sozialunternehmen assistiert es behinderten und älteren Menschen im Sinne der Empowerment-Haltung. Das heißt, es stärkt die Potenziale des Menschen und ermutigt ihn dazu, sie weiter auszubauen. Diese Haltung ermöglicht es den behinderten und älteren Menschen, ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit zu führen. Dabei hat das St. Josefshaus den Anspruch, einen Beitrag zur Entwicklung neuer Wege des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft zu leisten.
Der Stammsitz ist in Rheinfelden/Herten, weitere Standorte reichen vom Hochrhein bis in den mittleren Schwarzwald. Über 1.300 Mitarbeiter engagieren sich in den Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe tagtäglich, um diese wichtige Aufgabe zu erfüllen.
An dem Stammsitz in Herten leben rund 40 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung in sechs Wohneinheiten. Darüber hinaus haben einige der Kinder zudem eine körperliche Behinderung und sind dadurch auf zusätzliche Hilfsmittel angewiesen. (www.sankt-josefshaus.de)



Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG und Mitglied des Stiftungsrates der ROMIUS Stiftung, und Birgit Ackermann, Vorstand des St. Josefshauses in Herten, stellten gemeinsam das Projekt „Urlaub für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Behinderung" vor, das mit dem Kauf der Lebkuchenherzen unterstützt wurde (v.l.).

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