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Mittelverwendung

Scheckübergabe an die „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V."


Roche-Mitarbeitende spenden beim Children's Walk über 36.300 Euro

Grenzach/Mannheim/Penzberg. Über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  von Roche in Deutschland liefen im Rahmen des globalen Benefizlaufs ‚Roche Children's Walk 2015‘ mit und spendeten an allen deutschen Standorten insgesamt 36.338 Euro für hilfsbedürftige Kinder.  Mit  ihrer Spende unterstützen die Roche-Mitarbeitenden in diesem Jahr ausgewählte Mitgliedsorganisationen der „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.", Landesverband Baden-Württemberg, die sich im Bereich Inklusion im Kindes- und Jugendalter besonders auszeichnen.

Die ROMIUS Stiftung koordiniert die Spenden aller Roche-Mitarbeitenden in Deutschland und sorgt dafür, dass sie ohne Verwaltungskosten direkt und wirkungsvoll eingesetzt werden. „Ich bin begeistert darüber,  wie groß die Spendenbereitschaft der Roche-Mitarbeitenden auch in diesem Jahr wieder ist, um sich für hilfsbedürftige Kinder einzusetzen", so Claus-Jörg Rütsch, Vorsitzender des  ROMIUS Stiftungsrates bei der Spendenscheckübergabe. „Wir freuen uns deshalb sehr, Ihnen diesen Scheck  - stellvertretend für alle Spender -  überreichen zu dürfen, um damit die wichtige Arbeit im Bereich Inklusion zu unterstützen." Gemeinsam mit den ROMIUS Stiftungsratsmitgliedern Ursula Redeker, Hagen Pfundner, Ulrich Winkel und Edgar Vieth sowie  Dagmar Baake,  Vorsitzende des ROMIUS Stiftungsvorstandes, und  Claudia Brosius, Vorsitzende des Betriebsrates der Roche Pharma AG, überreichte Claus-Jörg Rütsch den symbolischen Scheck an die Vertreter der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.  Mit den Mitarbeiterspenden sollen Musikinstrumente, Spiel- und Bastelmaterial zur Förderung der Sinneswahrnehmung sowie Ausstattungsgegenstände angeschafft werden.

„Herzlichen Dank! Wir sind überaus stolz, dass unsere Einrichtung berücksichtigt wurde", so Christian Lemcke, Mitglied der Geschäftsführung der Lebenshilfe Bühl, bei der Scheckübergabe, „denn unsere inklusive Kinderkrippe ist ein echtes Erfolgsmodell und einzigartig in unserer Region."  „Auch wir sind beeindruckt von der Spendenbereitschaft der Roche-Mitarbeitenden und freuen uns mit unseren Kindern sehr über die Unterstützung", so Andrea Sauermost, Leiterin Unternehmenskommunikation, von der Lebenshilfe Karlsruhe e.V. „Von den Spenden können wir nun behindertengerechte Materialien zur Sinnesförderung und Bewegungserziehung erwerben, für die keine öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen." Und Martina Bell,  Vorstandsmitglied VILLA e.V., Esslingen, fügte dankend hinzu: „Es tut gut, von außen diese tolle Anerkennung für unsere Arbeit zu bekommen. Unsere Organisation bietet im außerschulischen Bereich Freizeitangebote für Kinder mit und ohne Behinderung an, die auf große Resonanz stoßen", so Martina Bell. „Dies tun wir seit Jahren mit Erfolg und rein ehrenamtlich. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Unterstützung."

Spendenbetrag wird verdoppelt

Wie jedes Jahr verdoppeln die Roche-Gesellschaften anschließend den Betrag, den die Mitarbeitenden gespendet haben. Dieser Teil wird zur Unterstützung von Aids-Waisen in Malawi verwendet und fließt in Projekte, die von den Roche-Partnerorganisationen European Coalition of Positive People (ECPP) und UNICEF Schweiz durchgeführt werden. Die Projekte in Malawi sollen die Schulbildung verbessern und Grundbedürfnisse abdecken. Bisher konnten hier zum Beispiel fünf Waisenzentren eingerichtet werden, in denen bis heute über 17.000 Waisenkinder betreut und unterstützt werden.

Schwerpunkt Inklusion

Das Thema „Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung = Inklusion" steht für den Landesverband ganz oben auf der Agenda. Denn wenn Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Kindergarten und Schule besuchen, ist es für sie Normalität, zusammen zu sein. Durch das gemeinsame Leben und Lernen vom Kindergarten an wird verhindert, dass sich Kinder mit und ohne Behinderung auseinander leben und dass Barrieren entstehen (www.lebenshilfe-bw.de). Viele Mitgliedsorganisationen der „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung" realisieren inklusive Bildung und Erziehung auf vielfältige Weise.

Inklusive Krippenplätze, Bühl

Mit dem bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz (U3) stellten sich die beteiligten Verantwortlichen beispielsweise die Frage, wie Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in einer Krippe betreut werden könnten. Denn auch Eltern eines Kindes mit Behinderung müssen nach der Elternzeit wieder arbeiten und benötigen eine gute und verlässliche Krippenbetreuung. Die Lebenshilfe der Region Baden-Baden-Bühl-Achern stellte sich sehr früh diesen Fragen. Sie richtete eine inklusive Krippe mit einem überzeugenden Konzept ein.

Inklusive Kindertagesstätte, Karlsruhe

In Baden-Württemberg besuchen viele Kinder mit einer geistigen Behinderung einen Sonderschulkindergarten und erleben den Kindergartenalltag ausschließlich zusammen mit anderen behinderten Kindern. Etliche Lebenshilfe Orts- und Kreisvereinigungen gehen hier neue Wege und richteten inklusive Kindertagesstätten ein.  Die inklusive Kindertagesstätte der Lebenshilfe Karlsruhe ging vor fünf Jahren an den Start und betreut Kinder mit und ohne Behinderung ab dem dritten Lebensjahr in gemeinsamen Gruppen mit interdisziplinären Teams.

Außerschulische inklusive Freizeitangebote, Esslingen

Ein weiterer sehr wichtiger Bereich ist die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit. Hier leben Kinder mit und ohne Handicap oft auch in voneinander getrennten Welten. Die Organisation „VILLA e.V. Esslingen" hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Freizeitangebote für Kinder mit und ohne Behinderung anzubieten. Dies tut VILLA seit Jahren mit Erfolg, rein ehrenamtlich und mit großer Nachhaltigkeit (www.villa-esslingen.de).

Romius Childrens Walk Scheckübergabe 2015

Strahlende Gesichter bei der  Spendenscheckübergabe:
Die Mitglieder des  ROMIUS Stiftungsrates mit Claus-Jörg Rütsch (Vorsitzender), Ursula Redeker, Hagen Pfundner, Ulrich Winkel und Edgar Vieth übergaben gemeinsam mit Dagmar Baake, Vorsitzende des ROMIUS Stiftungsvorstandes, und Claudia Brosius, Vorsitzende des Betriebsrates der Roche Pharma AG, den symbolischen Scheck an die Vertreter der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V., Christian Lemcke, Kathrin Masan (beide Lebenshilfe Bühl),  Andrea Sauermost (Lebenshilfe Karlsruhe).

 

 

Romius Childrens Walk Scheckübergabe 2015

Mit den Mitarbeiterspenden sollen Musikinstrumente, Spiel- und Bastelmaterial zur Förderung der Sinneswahrnehmung sowie Ausstattungsgegenstände angeschafft werden: (v.l.) Dagmar Baake, Ulrich Winkel,   Claus-Jörg Rütsch (ROMIUS Stiftung), Christian Lemcke (Lebenshilfe Bühl),  Claudia Brosius, (Vors. Betriebsrätin der Roche Pharma AG), Kerstin Mellinghaus, Martina Bell (beide VILLA e.V. Esslingen), Andrea Sauermost (Lebenshilfe Karlsruhe) und  Kathrin Masan (Lebenshilfe Bühl).

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